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Eine Rundreise in Bildern, Teil 3 – Vorschule in Schoemansdal (Südafrika)

Wir besuchen nun die Vorschule „Light Of Matsamo“ im Bereich von Schoemansdal (Barberton Parish, Provinz Mpumalanga, Südafrika):

![Mithilfe von deutschen Spenden erbaute Vorschule](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild22-26.jpg)

_Auch diese Vorschule konnte durch Spenden aus Deutschland gebaut werden._

![Die Vorschulleiterin spielt mit den Kindern](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild23-23.jpg)

_Die Vorschulleiterin spielt mit den Kindern. Durch die offene Tür zur Küche sehen wir die Köchin._

![Die Vorschulkinder bauen einen hohen Turm](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild24-24.jpg)

_Jetzt schaffen es die Kinder allein, einen hohen Turm zu bauen._

![Gruppenbild der Vorschulkinder mit ihren Leiterinnen](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild25-34.jpg)

_Die aufgeweckten Kinder postieren sich gern zum Fotografieren. Die Leiterin hat viel Freude an ihren Kindern. Ihre Helferin steht rechts aussen._

![Die Küche mit eletrischem Herd](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild26-25.jpg)

_In der Küche wird hier auf einem eletrischen Herd gekocht. Vorne rechts steht die grosse Gefriertruhe._

![Die Toiletten mit Wasserspülung](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild27-27.jpg)

_Auf die Toiletten ist man in der Vorschule stolz, denn sie haben für Erwachsene und Kinder Wasserspülung aus dem nahegelegenen natürlichen Wasserreservoir._

![Die Kinder hören eine biblische Geschichte](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild28-46.jpg)

_Ein Kirchenvorsteher der Gemeinde erzählt an Hand eines Posters eine biblische Gleichnisgeschichte von Jesus: Ein Hausherr lädt viele Arme und Hungrige zu einem Festessen ein. Kinder und Erwachsene freuen sich über die unverhoffte Einladung. Alle werden satt. So gütig ist Gott für sie._

![Die Kinder freuen sich über den Besuch](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild29-47.jpg)

_Die Kinder freuen sich über den Besuch._

![Ein blühender Flamingobaum](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild30-45.jpg)

_Ein blühender Flamingobaum._

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Eine Rundreise in Bildern, Teil 2 – Kindertagesstätte Sitholemusa in Matsulu B

Auf unserer Rundfahrt kommen wir jetzt zur Kindertagesstätte Sitholemusa In Matsulu B (Provinz Mpumalanga, Südafrika). Im [Januar 2010](http://hannasteffens.de/?p=72) und [Oktober 2011](http://hannasteffens.de/?p=76) berichteten wir bereits aus Matsulu B. Der Name „Sitholemusa“ bedeutet auf deutsch: „Mir ist Barmherzigkeit widerfahren“. Das haben unsere Freunde so empfunden, weil sie vor dem Bau der verschiedenen Gebäude in einer windigen Bretterbude ihr Essen bekamen und auch dort Gottesdienst in der kleinen Gemeinde feierten.

![Bischof Mnisi weihte den Mehrzweckbau in Sitholemusa feierlich ein](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild08-40.jpg)

_Der Mehrzweckbau war fertig und wurde im April 2013 vom Bischof der Ev. Luth. Kirche Mnisi feierlich eingeweiht. Wilhelm Steffens war mit dabei und freute sich über:_

![Chor mit Jugendlichen aus dem Barberton Parish](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild09-39.jpg)

_… die Chöre der Jugendlichen aus dem Barberton Parish,_

![Posaunenbläser aus Swasiland](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild10-38.jpg)

_… die Posaunenbläser, die von Swasiland gekommen waren,_

![Kinder singen in der festlich geschmückten Halle](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild11-37.jpg)

_… und die Kinder, die in der festlich geschmückten Halle sangen._

![Persönliche Zeugnisse während des Gottesdienstes](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild12-41.jpg)

_Pastorin Caroline Pereira und der Lehrer für die Computerkurse haben das Evangelium in ihren ganz persönlichen Zeugnissen der grossen Gemeinde weitergegeben._

![Pastorin Caroline Pereira und ihr Sohn](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild13-42.jpg)

_Msawayo, Sohn von Pastorin Caroline Pereira, hält seine Mutter vor dem Pfarrhaus liebevoll umarmt. Sie trägt auf ihrem T-Shirt das Bild ihres verehrten Vaters. Er war mit 98 Jahren kurz vorher verstorben._

![Wilhelm Steffens bekommt eine Papaya geschenkt](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild14-43.jpg)

_Der Gärtner hat eine Papaya für Wilhelm Steffens gepflückt und Josef, ein treuer Mitarbeiter, freut sich über die Begegnung. Er hat die Halle zum Fest mit Tüchern wunderschön dekoriert._

![Nachmittagsprogramm mit den Schulkindern](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild15-17.png)

_In Sitholemusa kommen nach dem Mittagessen die Schulkinder wieder zusammen. Eine junge Mitarbeiterin macht mit den Schulkindern ein unterhaltsames Programm. Die Jugendlichen erhalten auch Hilfe bei den Schulaufgaben oder können Computerkurse machen._

![Die Schulkinder hören aufmerksam zu wenn Geschichten erzählt werden](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild16-18.png)

_Wenn Geschichten erzählt werden, hören alle aufmerksam zu._

![Zeit zum Spielen](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild17-19.png)

_Danach ist Gelegenheit draussen zu spielen._

![Unterricht und Spiele wechseln bei den Vorschulkinder ab](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild18-22.jpg)

_Die Vorschulkinder sind in einem Nebengebäude untergebracht. Unterricht und Spiele wechseln miteinander ab._

Vor einigen Jahren wurde ein kleines Nebengebäude dazugekauft, da es an der Grenze von Sitholemusa liegt. Im Jahr 2014 bekam das kleine Häuschen ein höheres Dach mit einer Innenzwischendecke, so dass es im Sommer innen nicht mehr so heiss ist.

![Das Dach des Nebengebäudes wird erneuert](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild19.jpg)

_Das Dach des Nebengebäudes wird erneuert._

![Es wird zur Erweiterung ein Anbau hergestellt](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild20.jpg)

_Es wird zur Erweiterung ein Anbau hergestellt._

![Der Bau wird verputzt und ist der Vollendung nahe](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild21.jpg)

_Der Bau wird verputzt und ist der Vollendung nahe._

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Eine Rundreise in Bildern – Ein Besuch in verschiedenen Kindertagesstätten und Vorschulen im Barberton Parish (Südafrika)

Mit Hilfe der Spenden, die vom Aidshilfe Förderkreis regelmässig seit 2003 nach Südafrika gesandt werden, wurden seit 2006 im Barberton Parish (Provinz Mpumalanga, Südafrika) entweder Kindertagesstätten (Drop-in Centres) und Vorschulen/Kindergärten (Preschools) gebaut oder Häuser renoviert und eingerichtet – insgesamt sind es sechs Häuser.

Dort werden 2015 im Barberton Parish ca 600 Waisen- und verwahrloste Kinder (orphans and vulnerable children) betreut. Sie erhalten regelmässig warme Mahlzeiten. Unter der Leitung von Pastorin C.E. Pereira entstanden Projekt- und Preschoolkomitees, die in eigener Verantwortung die verschiedenen Zentren leiten. Es ist eine nachhaltige Arbeit. Mit der Gemeinde Heiligenrode wurde ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.

Wir machen in den folgenden Bildbeiträgen einen Besuch in den verschiedenen Zentren.

## Eine Rundreise in Bildern, Teil 1 – Langeloop-Siphiwo Kindertagesstätte

Von der Einweihung der Kindertagesstätte im Jahr 2008 lesen wir in dem [Reisebericht von Hanna Steffens im Juni 2008](http://hannasteffens.de/?p=71), und davor von dem [Bau im Dezember 2007](http://hannasteffens.de/?p=62).

![Kinder stellen sich zum Essen an](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild01-08.jpg)

_Die Kinder kommen nach der Schule in die Kindertagesstätte – sie sind hungrig und stellen sich geduldig zum Essen an. In der Aussenküche wird gekocht und Essen ausgegeben._

![Maisbrei und Hühnerfleisch schmecken gut](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild02-09.jpg)

_Maisbrei und Hühnerfleisch schmecken gut._

![Die Kinder lassen es sich schmecken](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild03-10.jpg)

_Die Kinder lassen sich noch einmal willig mit ihrem Essensteller fotografieren, bevor sie es sich schmecken lassen._

![Die Kinder tragen stolz ihre Schuluniformen](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild04-11.jpg)

_Die Kinder tragen stolz ihre Schuluniformen. Nach alter Sitte benützen alle ihre Finger zum Essen._

![Das war lecker!](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild05-16.jpg)

_Jetzt haben die Kinder ihre Teller schon halb leer gegessen. „Oh, das war lecker!“ – satt werden ist ein gutes Gefühl!_

![Sonntags findet in der Kita Gottesdienst statt](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild06-14.jpg)

_In der grossen Kindertagesstätte sind wochentags die kleinen Kinder zur KITA und zur Vorschule untergebracht. Zum Sonntag wird alles ausgeräumt, so dass der Gottesdienst der Ev. luth. Kirche in Südafrika (ELCSA) hier stattfinden kann. Dadurch ist hier eine neue Gemeinde entstanden._

![Viele Kinder kommen sonntags auch zum Gottesdienst](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMpumalanga_BilderRundreiseMai2015_Bild07-15.jpg)

_Viele der Kinder, die werktags zum Essen kommen, versammeln sich auch sonntags mit den Erwachsenen zum Gottesdienst._

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Ein neues Waisenhaus in Mahlabaneni (Swasiland)

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit konnte in Mahlabaneni (Swasiland) ein Waisenhaus fertig gestellt werden. Das Waisenhaus ist bei der Regierung registriert. Es trägt den Namen „Nqaba Yethu — Our Fortress Children’s Home“. Viele Spender aus Deutschland haben dies durch grössere und regelmässige Spenden möglich gemacht. Auch „Bild hilft – Ein Herz für Kinder“ in Hamburg hat mit 7.000 Euro dazu beigetragen.

![Children’s Home from outside](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_01.jpg)

_Das neue Waisenhaus von aussen._
_[The new Children’s Home from outside.]_

![The terrace offers shade on hot days and a place for playing games](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_02.jpg)

_Auf der Terasse können die Kinder bei grosser Hitze im Schatten spielen._
_[The terrace offers shade on hot days and a place for playing games.]_

Die Leiterin des Mahlabaneni Projektes, Mrs. Busi Vilakazi, schrieb im März 2014:

> Ich bin glücklich, dass wir nun endlich verarmte und verlassene Waisenkinder in unserem Waisenhaus aufnehmen können. Die Kinder wurden von Sozialarbeiterinnen ausgewählt und in das Waisenhaus gebracht. Sie hatten Wunden am ganzen Körper und sie waren ausgehungert.

![One bedroom with two double beds](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_03.jpg)

_Ein Schlafzimmer mit zwei Stockbetten — insgesamt gibt es vier Schlafzimmer für 16 Jungen._
_[One bedroom with two double beds — in total, there are four bedrooms for 16 boys.]_

![Kitchen with gas stove and running water](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_04.jpg)

_Küche mit Gasherd und fliessendem Wasser._
_[Kitchen with gas stove and running water.]_

Die Kinder werden von zwei qualifizierten Frauen liebevoll bei Tag und Nacht betreut. Die „Mütter“ singen und beten mit den Kindern am Abend und zeigen ihnen biblische Geschichten in 16 Bilderbibeln in Swazi, die eine deutsche Landwirtsfamilie spendete. Die Kinder erfahren, dass sie von Jesus geliebt sind. Sie fühlen sich geborgen in Nqaba Yethu und freuen sich an den Spielsachen, die Kinder aus Bonn und Schneverdingen ihnen gerne schickten.

![The boys long for a big mealie pap](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_06.jpg)

_Die Jungen essen eine grosse Portion Maisbrei. Sie sind zufrieden, dass sie endlich satt werden können._
_[The boys long for a big mealie pap. Then they will be fully satisfied.]_

![The children in the dining / living room](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_07.jpg)

_Kinder im Ess-Wohnzimmer. Die Möbel wurden alle von einem Tischler selbst hergestellt. Die Kinder haben schon gelernt, einander anzunehmen und zu respektieren._
_[The children in the dining / living room. Chairs and tables have been made by the carpenter in town (Big Bend). The young ones have learnt to accept and to respect one another.]_

![The children wear new warm clothing, they are still shy](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_05a.jpg)

![The children wear new warm clothing, they are still shy](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_05b.jpg)

![The children wear new warm clothing, they are still shy](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_NeuesWaisenhaus_Apr2014_05c.jpg)

_Die Kinder sitzen auf der Terasse. Sie sind noch etwas scheu. Sie tragen neue warme Kleidung — die kalte Jahreszeit hat begonnen._
_[The children are about three years old, and are still shy. They wear new warm clothing — the cold season has started in April.]_

### The new Children’s Home (Mahlabaneni, Swasiland)

After one and a half years the Children’s Home at Mahlabaneni (Swasiland) is complete. It has been registered by the government. The name is „Nqaba Yethu — Our Fortress Children’s Home“. Social workers have selected the orphans.

Many donors in Germany have made it possible that this home could be built. Even „Bild hilft – Ein Herz für Kinder“ has helped to make the start with Euro 7.000. The director of the Mahlabaneni Development Project, Mrs. Busi Vilakazi, has written to us in March 2014:

> I am so happy that finally we could accept poor neglected orphans in our Children’s Home. They had wounds all over from fighting and were very hungry. I had to bring them to the private clinics almost every day. But now their health has improved.

Two qualified „mothers“ in turn look after them day and night. They show them the biblical picture stories in 16 Swazi children’s bibles which a German farmer’s family has donated. The mothers sing and pray with them in the evening, and let them know how Jesus Christ loves them. Day by day the boys feel more secure in „Our Fortress“ and enjoy playing with toys sent by German kids from Bonn and Schneverdingen.

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Kinderwoche in Matsulu (Südafrika) Dezember 2012

#### Jugend lehrt Jugend – eine unvergessene Woche für 222 Kinder und Jugendliche

**Die History Makers in Aktion**

Nach dem bei Afrikanern beliebten Song „We are the History Makers“ haben sich Jugendliche aus verschiedenen Kirchen zu einer Gemeinschaft zusammengefunden. Seit 2007 lädt das Mitarbeiter-Team Kinder und Jugendliche in den Ferien zu den sogenannten „Kidzweeks“ ein. Zum [letzten Mal](http://hannasteffens.de/?p=61) geschah dies vom 10.–15.12.2012 in der grossen Community Hall in Matsulu A nicht weit von Nelspruit entfernt.

![The History Makers Team](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_HistoryMakersTeam.jpg)

_Bei der Kidzweek arbeiten 60 Jugendliche im Team der History Makers mit._

**Ihre Ziele**

Das Mitarbeiter-Team der History Makers möchte Kindern und Jugendlichen helfen ein sinnvolles Leben zu erlangen. Sie wollen sie zu einem erfolgreichen Lernen in der Schule motivieren und helfen ihnen bei Fragen der weiteren Ausbildung. Die Mitarbeiter/Innen wollen bei der Kidzweek einen lebendigen Glauben an Jesus Christus in den Kindern und Jugendlichen wecken und stärken. Dabei sprechen sie auch in grosser Offenheit über die Gefährdungen und Versuchungen des täglichen Lebens.

![Frühstück auf der Kidsweek](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_ChildEnjoyingBreakfast.jpg)

_Das Frühstück: Saft mit Weissbrot und Marmelade ist ein Genuss, den es meist zu Hause nicht gibt._

![9-Jährigen auf der Kidsweek bei einem gemeinsamen Spiel](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_9YearGroupPlaying.jpg)

_Die Gruppe der 9-Jährigen bei einem gemeinsamen Spiel._

![Fussballfans auf der Kidsweek](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_SoccerPlayers.jpg)

_In der Mittagspause hat sich eine Gruppe der Fussballfans schnell zusammengefunden._

![Mädchen einer Tanzgruppe auf der Kidsweek](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_TheModelsAndDancers.jpg)

_Die kleineren Mädchen bilden eine Gruppe. Sie wollen am letzten Tag ihre Tanzkünste einem grossen Publikum vorführen._

**Wie wächst die Zahl der Mitarbeiter/Innen?**

Einer der älteren Mitarbeiter berichtet:

> Im Juli 2012 hatten wir für die Jugendlichen von Langeloop in der dortigen Kindertagesstätte eine erfolgreiche Kidzweek ausgerichtet. Wir haben jetzt die damaligen Teilnehmer/Innen in unser Team der jungen Erwachsenen integriert. So waren wir jetzt insgesamt 60 Mitarbeiter („coordinators“).

> Nur so konnte die Organisation und Durchführung der Tagung mit insgesamt 222 Kindern und Jugendlichen gelingen. Die neuen Mitarbeiter setzten sich mit grosser Hingabe vor allem bei den praktischen Arbeiten ein, beim Kochen, Reinigen, Singen, beim Fussball und den kreativen Aktivitäten, aber ebenso beim Unterichten und in den Gesprächsgruppen.

![Zubereitung des Maisbreis am offenen Feuer](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_SamCooking.jpg)

_Die History Makers haben diesmal das Kochen nicht den Frauen überlassen sondern selbst die Verantwortung übernommen. Es ist eine anstrengende Aufgabe in der Hitze des Tages ohne Schatten am offenen Feuer den Maisbrei zu kochen._

**Finanzierung der Kidzweek**

Der Mitarbeiter berichtet weiter:

> Auf unseren Antrag hin spendete uns eine Brotfabrik die Hälfte der Weissbrote für das tägliche Frühstück. Wir sind sehr dankbar, dass uns der Aidshilfe Förderkreis Heiligenrode die meisten Ausgaben finanzierte, nämlich 800,– EUR. Wir danken auch für alle Gebete von Deutschland. Für den letzten Tag hatten wir kein Geld mehr. Aber Gott sorgte wunderbar für uns, denn wir bekamen genau die Summe, die wir brauchten, nämlich 100,– EUR.

**Thematisches Programm bei der Kidzweek**

_1. Gott schenkt befreites Leben_

> Gottes Liebe ist ein Geschenk für unser Leben. Wir erfahren durch Gottes Wort, dass wir wertvoll sind in seinen Augen und bekommen ein neues Selbstwertgefühl. Zugleich sind wir gerufen, Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen und den anderen mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen. Als Kinder Gottes wollen wir auch in anderen neues Leben durch den Glauben fördern.

_2. Gesprächsgruppen mit den 13–16 Jährigen_

In Gesprächsgruppen werden Tabuthemen und Gefährdungen des Alltags angesprochen und gemeinsam diskutiert:

* Teenager-Schwangerschaft
* Abtreibung
* Missbrauch
* Geschlechtskrankheiten (vor allem die Gefahr von HIV/AIDS)
* Drogen
* Kriminalität
* Mobbing in der Schule
* Diskriminierung
* Armut
* Verführung durch sogenannte „Liebe“ bei Mädchen gerade auch durch Männer

Die Mitarbeiter beantworteten viele Fragen und wurden stundenweise durch einen Pastor zur Seelsorge unterstützt.

> Wir haben zusammen gebetet und Gott gelobt, der uns errettet und befreit.

![Jugendliche in einer Diskussionsrunde](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_XolileInGroupDiscussion.jpg)

_Die Jugendlichen in einer Diskussionsrunde. Viele Fragen werden gestellt._

![Diskussionsgruppe mit älteren Jugendlichen](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluA_Kidzweek_Dec2012_EvangelistCreoTeaching.jpg)

_Ein junger Mann (stehend) leitet eine Diskussionsgruppe mit älteren Jugendlichen. Er fing vor 5 Jahren an im Team der History Makers mitzuarbeiten. Das hat ihn motiviert eine Ausbildung als Evangelist zu machen._

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Bericht über das Mahlabaneni Projekt (Swasiland)

**Bericht der Projektleiterin Frau Busi Vilakazi vom 8. Juni 2012:**

Zu allererst möchte ich dem Aidshilfe Förderkreis Heiligenrode für Freundlichkeit und Mitempfinden danken, das den Waisen in Mahlabaneni immer wieder in den sechs Jahren entgegengebracht wurde, in denen wir miteinander verbunden sind. Besonders möchte ich auch dem Eine-Welt-Laden der Klosterstube in Loccum für die Mithilfe beim Bau der ersten Halle und der Küche danken. Gerne danke ich auch „Bild hilft – Ein Herz für Kinder“ in Hamburg für die Installation der Wasserpumpe, die wir bis jetzt nutzen.

Mit Hilfe dieser Organisationen waren wir in der Lage, vier Gebäude zu errichten und in Gebrauch zu nehmen: eine Küche, eine Halle (für Selbsthilfeprojekte), eine weitere Halle (für zwei Vorschulen) sowie das Haus eines Hausverwalters mit Schlafzimmer, Wohnzimmer und Küche.

Durch die Wasserversorgung mit der elektrischen Pumpe können wir einen großen Garten nutzen und die Kinder von den Früchten ernähren anstelle Gemüse zu kaufen. Wir sind auch in der Lage Mais anzupflanzen und Maismehl selbst herzustellen statt es zu kaufen. Maismehl ist in dieser Zeit sehr teuer, denn Mahlabaneni gehört zu einem Landstrich in Swasiland, der sehr sehr trocken ist. Wir hatten in den letzten zehn Jahren durchgehend keinen Regen. Wo die Leute vor vielen Jahren pflügten, wächst jetzt ein dicker Wald.

Unser Zentrum ist eine große Hilfe für die ganze Gemeinde Mahlabaneni geworden. Eine Halle wird von Frauen genutzt, die Handarbeiten lernen wie Nähen, Matten Flechten, Jerseys Stricken und Häkeln. Wenn sie ihre Arbeit beendet haben, kommt eine andere Gruppe und wickelt Draht für Elektrozäune. Die andere Halle wird für den Unterricht der Vorschulkinder genutzt.

![A Swazi lady sews blouses and teaches others](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_ReportBusiVilakazi2012_01.jpg)

_Frauen nähen an gespendeten Nähmaschinen und leiten darin andere an._
_[A Swazi lady sews blouses and teaches others.]_

**Zur Entwicklung der Vorschule**

Wir haben zwei Vorschullehrerinnen und zwei Köchinnen, die für die Kinder an sechs Tagen in der Woche kochen. Wir haben 45 Vorschulkinder und weitere 300 Kinder, die dank einer Unterstützung der Regierung die Grundschule besuchen. Sie alle erhalten einmal pro Tag an sechs Tagen eine nahrhafte Mahlzeit.

![Pre-school children at the Mahlabaneni Development Project](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_ReportBusiVilakazi2012_02.jpg)

_Vorschulkinder im Mahlabaneni Entwicklungsprojekt._
_[Pre-school children at the Mahlabaneni Development Project.]_

Wir haben als Projektleiterin eine Rentnerin, Frau Busi Vilakazi, die sich um alles im Zentrum kümmert. Sie hat gesehen, wie die Menschen in dieser Gegend sterben und ihre Kinder allein zurücklassen, ohne dass sich irgendjemand um sie kümmert. Da hat sie die kleinen Waisenkinder gesammelt und von ihrer eigenen kleinen Pension eine Vorschule für die Waisenkinder ins Leben gerufen. Denn diese kleinen Kinder würden niemals etwas werden können ohne Schulbildung. Die hiesigen Schulen nehmen keine Kinder, die nicht zuerst eine Vorschule besucht haben. Es gilt: Ausbildung ist die Antwort auf ihre Not in der Zukunft.

![Pre-school children with their two mistresses and with Mrs Busi Vilakazi](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_ReportBusiVilakazi2012_03.jpg)

_Die Vorschulkinder werden in drei Klassen von zwei Lehrerinnen und der Projektleiterin in Liebe unterrichtet._
_[The pre-school children enjoy singing with their two mistresses and with Mrs Busi Vilakazi.]_

So kommen diese Kinder jeden Tag, damit man sich am Zentrum um sie kümmert. Selbst wenn ein Kind krank ist, können wir uns um es kümmern, und Busi nimmt ihr Auto und bringt es zur Klinik.

Diese Kinder wohnen bei Menschen, die Mitgefühl mit ihnen haben und sie aufnehmen. Sonst leben sie allein, und das ältere Kind sorgt für die Kleineren. Aber dann werden diese Kinder von irgend jemandem mißbraucht — sexuell, geistig und körperlich. Manchmal wird ein Mädchen, das noch ein Kind ist, von einem Mann vergewaltigt, der vorgibt, dass er ein Freund dieses 12jährigen Mädchens ist. In andern Fällen werden sie von angeblichen Verwandten an Männer gegeben, und sie nehmen von diesen Männern Geld, soviel sie wollen — und das tun sie im Namen der „Tradition“ — das ist der schlimmste Missbrauch der Mädchen! Wenn diese Kinder sterben, versammelt sich die örtliche Gemeinschaft und beerdigt sie.

**Ein Beispiel für viele**

Ich kann nur von einem Kind erzählen, obwohl es Hunderte von ihnen gibt, die ihre Eltern durch HIV/AIDS verloren haben. Es heißt Themba. Er war sehr klein, als seine Mutter starb, und die Geschwister wurden von ihrer Großmutter versorgt, die später auch starb, als dieser Junge 12 Jahre alt war. Zuerst pflegte er noch die Großmutter, als sie krank war. Es gab zwei behinderte Kinder in diesem Haus, einen Jungen und ein Mädchen, die beide nicht gehen konnten — der Junge war auch noch geistig behindert.

Themba kam an unser Zentrum um etwas zu essen zu bekommen und dann für die beiden kranken Geschwister auch etwas mitzunehmen. Wir brachten Lebensmittelpakete ins Haus, weil es keine Verwandten gab. Themba kann jetzt die Schule besuchen dank der Unterstützung durch die Regierung, aber sie brauchen weiter Nahrung von uns, denn sie leben immer noch allein zu Hause.

![Themba is one of hundreds of orphans](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_ReportBusiVilakazi2012_04.jpg)

_Der Waisenjunge Themba (d.h. Hoffnung) ist ein Beispiel für viele andere, die Hilfe bis hin zur Ausbildung und seelsorgerliche Unterstützung brauchen._
_[Themba is one of hundreds of orphans who need pastoral and physical care, and training.]_

Unser Projekt hat das Leben dieser Kinder verbessert, denn sie wissen, dass sie jeden Tag etwas zu essen haben. Der Junge wird eine helle Zukunft vor sich haben, wenn er sich auf das Lernen konzentriert. Aber das Problem in unserm Land ist, dass die Regierung nur die Grundschulausbildung der Waisenkinder fördert, aber nichts darüber hinaus — und das hilft nicht viel!

**Zur HIV/AIDS Situation**

HIV/AIDS ist in unserm Land nicht zurückgegangen — im Gegenteil: wir sind die Nummer 1 in der Welt. Die Menschen wollen sich dem HIV Test nicht unterziehen, und sie wollen nicht zugeben, dass sie HIV positiv sind, und wollen auch keine Therapie eingehen. So nimmt die Pandemie ihren Lauf und breitet sich immer noch weiter aus. Junge Mädchen werden schwanger und ihre Kinder sterben. Einige werfen ihr Baby in den Busch, weil sie keinen Platz haben, wo sie mit dem Baby, das auch HIV positiv ist, bleiben können. In einigen Landesteilen gibt es ein paar aktive Projekte, aber sie können wenig ausrichten, weil es keine Hilfe von der Regierung gibt und auch Kirchen wenig tun können.

**Anstieg der Preise für Lebensmittel und Treibstoff**

Die Lebenshaltungskosten in unserm Land sind erschreckend: Die Preise für Lebensmittel steigen fortwährend — hier wenige Beispiele für
Grundnahrungsmittel (Preise in „Emalengeni“, der Währung für Swaziland; 1,–€ entspricht etwa 10,– Emalengeni bzw. 10,– Südafrikanischen Rand):

2011   2012  
Maismehl, 50 kg 150,– 358,–
Reis, 10 kg 40,– 98,–
Bohnen, 50 kg 405,– 820,–
Koch-Öl, 20 l 250,– 450,–
Benzin, 1 l 4,85 11,15

Wir bekommen von niemandem sonst Hilfe außer von dem Aidshilfe Förderkreis Heiligenrode. Dieser war in den letzten sechs Jahren bis jetzt unsere Rettungsleine. Das ermöglicht auch den Arbeitenden am Zentrum, am Ende jeden Monats ein kleines Taschengeld zu bekommen.

**Ein Haus für Waisenkinder?**

Schließlich wäre es die beste Lösung für all die Schmerzen, den Missbrauch und das Leiden der Waisenkinder hier, wir hätten ein Haus für die Kinder und eine Mutter, die sich um sie kümmert, aber die Herausforderung liegt in der Zukunft: Woher kriegen wir das Geld, für die laufenden Kosten dieses Hauses? [_Erläuterung des Übersetzers: z.B. Gehalt für Hausmutter, Kosten für drei Mahlzeiten pro Tag, Fahrtkosten mit Bus oder Taxi zur Stadt (Arzt), u.a.m._]

> Möge Gott alle die segnen, die sich angesprochen und berührt fühlen von der großen Not der Kinder!

*Busi Vilakazi*

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Deutsch English Förderkreis AIDS – Care Group HIV/AIDS South Africa

Bericht über die Selbsthilfegruppe in Botlokwa (Limpopo Provinz, Südafrika)

Der Aidshilfe Förderkreis unterstützt regelmässig die “Botlokwa Care and Support Group” im nördlichsten Kirchenkreis der ev. luth. Kirche (ELCSA) in der Limpopo Provinz (Südafrika). Seit vielen Jahren bin ich mit dieser Selbsthilfegruppe von Personen, die mit HIV/AIDS leben (= “support group”) und ihren Betreuerinnen (= “Caretaker”) in Verbindung. Aufgrund ihrer Krankheit können sie keine bezahlte Arbeit mehr bekommen. Antiretrovirale Medikamente, die sie täglich einnehmen, helfen ihnen zum Leben. Sie sind weitgehend sozial isoliert, darum ist für sie die Zugehörigkeit zu dieser Gruppe sehr wichtig.

Damit sie ihren Familien finanziell nicht immer zur Last fallen, haben sie durch unsere Unterstützung ein eigenes Projekt. So können sie sich etwas Geld verdienen und selbst in ihrer kleinen Gemeinschaft eine sinnvolle Arbeit ausüben.

Im Jahr 2003 besuchte ich diese Selbsthilfegruppe und wurde mit grosser Herzlichkeit aufgenommen. Wir umarmten uns wie alte Freunde. Wir hatten auch bei einem Festessen eine wunderbare Gemeinschaft. Durch den mitgebrachten Scheck konnten sie ein Perlenprojekt anfangen. Ich habe später viele ihrer hübschen Ketten in Deutschland verkauft. Im Jahr 2006 haben sie mit Hilfe des “Weltgebetstages für Frauen” zwei moderne Nähmaschinen anschaffen können. Die Frauen nähen Bettwäsche und verkaufen sie dort, ebenso andere Handarbeiten, die sie selbst herstellen.

Vom Aidshilfe Förderkreis unterstützen wir diese Gruppe jährlich mit 200,– Euro als Hilfe für eine Weihnachtsfeier mit gutem Essen und Lebensmitteln zum mit nach Hause nehmen.

Die Betreuerin dieser Gruppe, Frau Rangata, schrieb in einem Dankbrief an uns, dass sie auch Hilfe aus ihrer Umgebung empfangen haben:

> On the 16 July 2011, ELCSA Northern Diocese Prayer Women’s League visited our Support Group members. They donated lot of clothes as well as groceries to them. They were so many, they came in two busses. That was called “outreach”. We were so excited and thankful to note that even our Diocese cares about the Support Group. It gave us new courage.

![Members of the support group showing the products of their bead project](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaBotlokwa_2011_01.jpg)

_Drei Mitglieder der Selbsthilfegruppe zeigen die selbstgemachten Perlenketten und die Aids-Abzeichen aus Perlen. Sie tragen sie selbst auf der Brust._
_[Three members of the support group show the products of her bead project.]_

![Members of the support group](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaBotlokwa_2011_02.jpg)

_Mitglieder der Selbsthilfegruppe._
_[Members of the support group.]_

![Visit of the Northern Diocese Prayer Women’s League](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaBotlokwa_2011_03.jpg)

_Besuch der “Northern Diocese Prayer Women’s League”. Während einer Tagung für die gesamte Diozöse besuchen die “Gebetsfrauen” in ihren Trachten die Selbsthilfegruppe in Botlokwa._
_[Visit of the Northern Diocese Prayer Women’s League arriving in two busses.]_

![Receiving parcels with food and clothes for the support group](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaBotlokwa_2011_04.jpg)

_Die Betreuerinnen (“Caretaker”) empfangen für die aidskranken Gruppenmitglieder Pakete mit Kleidung und Lebensmitteln._
_[The caretakers in Botlokwa receive parcels with food and clothes for the support group.]_

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Deutsch Förderkreis AIDS – Care Group Swaziland

Unterstützung für das Mahlabaneni Projekt bei Big Bend (Swasiland)

Seit 9 Jahren unterstützen wir das Mahlabaneni Projekt bei Big Bend im Süden Swasilands. Seit 10 Jahren haben die Menschen dort durch extreme Trockenheit keine Ernte gehabt. Zudem hat die Hungerhilfe der Welternährungsorganisation FAO alle Unterstützung für Schulspeisungen und Lebensmittelhilfe für Aidskranke eingestellt. Wir sind dankbar, dass wir durch die Spenden unserer Freunde in Deutschland helfen können, dass ca. 300 Kinder und Jugendliche sechs mal wöchentlich eine warme Mahlzeit bekommen. Das ist bei den meisten von ihnen die einzige Nahrung, die sie bekommen. So können sie überleben.

Die langjährige Leiterin, Busi Vilakazi, schreibt, dass sie sehr dankbar ist: „Gott gibt mir die Kraft und Geduld für diese vielen Kinder zusammen mit unseren Helferinnen zu sorgen.“ Sie ist auch uns in Deutschland dankbar, dass wir sie in dieser Arbeit seit 9 Jahren unterstützen. Und wir hoffen, dass wir es mit Hilfe unserer Spender auch weiterhin tun können, um Kinder vor dem Verhungern zu bewahren.

![Ca 300 Kinder bekommen täglich eine Mahlzeit](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_2011_001.jpg)

_Ca. 300 Kinder bekommen täglich eine Mahlzeit. In langen Reihen stellen sie sich an und warten geduldig auf ihr Essen._

![Busi Vilakasi spricht ein Tischgebet vor dem Essen](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_2011_002.jpg)

_Die Leiterin Busi Vilakasi spricht ein Tischgebet vor dem Essen._

![Die Köchin teilt eine nahrhafte Suppe aus](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_2011_003.jpg)

_Die Köchin teilt eine nahrhafte Suppe aus._

![Die Sojasuppe schmeckt gut](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_2011_004.jpg)

_Die Sojasuppe schmeckt gut._

![Die Kinder freuen sich über Suppe und Brot](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SwasilandMahlabaneni_2011_005.jpg)

_Die Kinder freuen sich über Suppe und Brot._

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Deutsch Förderkreis AIDS – Care Group South Africa

Neue Projekte in der Kindertagesstätte Matsulu B (Südafrika): Nähen, Backen, Gartenarbeit

In der Kindertagesstätte Matsulu B (Provinz Mpumalanga, Südafrika) sind neue Projekte von Frauen und Jugendlichen als Hilfe zur Selbsthilfe entwickelt worden. Die Frauen haben ihre Arbeit für die Waisenkinder bisher immer unentgeltlich durchgeführt. Durch zusätzliche eigene Projektarbeit möchten sie einen kleinen Verdienst haben, damit sie dadurch auch für ihre eigenen Kinder sorgen können. So haben wir in den letzten Monaten jeweils 500,– € für Nähprojekte an fünf Stellen überwiesen. Dadurch konnten jeweils zwei elektrische Nähmaschinen mit Zubehör gekauft werden. So können die Frauen ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln.

Auch eine Gruppe Jugendlicher, die zu den “History Makers” gehört, hat ein Projekt gefunden. Sie haben auf dem steinigen Stück Land hinter der Kita einen Garten angelegt und Kohl gepflanzt.

![Frauen nähen Schulkleidung für die Kinder](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluB_Jun2011_0007.jpg)

_Unter Anleitung einer Schneiderin lernen die Frauen der Kindertagesstätte Matsulu B (Südafrika) Schulkleidung für die Kinder zu nähen._

![Ntokozo zeigt stolz ihre ersten gebackenen Muffins](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluB_Jul2011_010b.jpg)

_Durch einen neuen Backherd konnte ein Backprojekt begonnen werden. Ntokozo zeigt stolz ihre ersten gebackenen Muffins. Nur mit dem Verkauf ist es noch schwierig, weil die Menschen in dem umliegenden Wohngebiet wenig Bargeld haben._

![Waisenkinder erhalten die begehrte Schuluniform](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaMatsuluB_Jun2011_5844.jpg)

_Eine Gruppe Jugendlicher hat einen Garten angelegt und Kohl gepflanzt. Sie bekommen das Wasser von dem grünen Tank (im Bildhintergrund), der durch einen Bohrbrunnen gefüllt wird._

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Deutsch Förderkreis AIDS – Care Group South Africa

Waisenkindertage in der Limpopo Provinz (Südafrika)

Der Aidshilfe Förderkreis schickt an sechs verschiedene “Health and Welfare” Gruppen der ev. lutherischen Kirche in der nördlichen Limpopo Provinz (Südafrika) einmal jährich eine finanzielle Unterstützung. So können die aktiven Frauen der Gemeinde ein Weihnachtsfest für die Waisenkinder gestalten. Ein gutes Festessen gehört mit dazu. Die Kinder bekommen auch Lebensmittel und Hygieneartikel zum Mitnehmen.

**Boluvedu Parish**

Unter der Leitung von Pastorin Jobe haben die Frauen der Gemeinde des Boluvedu Parish den ersten Waisenkindertag organisiert. Die Waisenkinder bekommen Lebenshilfe für die vielen Probleme des Alltags. Viele Kinder leben allein ohne einen Erwachsenen. Es tut gut, wenn eine Frau ein Kind streichelt und sagt: „I love you“.

![Teilnehmer am Waisenkindertag](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaLimpopoProvinzWaisenkindertage2011_013a.jpg)

_Teilnehmer am Waisenkindertag im Boluvedu Parish. Die Frauen, die hinter den Kindern stehen, gehören zu einem Komitee der Care Givers. Sie bereiten den Waisenkindertag vor._

![Kinder zünden Kerzen im Andenken an ihre verstorbenen Mütter an](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaLimpopoProvinzWaisenkindertage2011_012a.jpg)

_Beim Waisenkindertag im Boluvedu Parish zünden die Kinder Kerzen im Andenken an ihre verstorbenen Mütter an._

**Tshakhuma Parish (Venda)**

Während des Waisenkindertages in Ha Mutsha (Tshakhuma Parish) konnten durch den Aidshilfe Förderkreis Schuluniformen an die Waisenkinder verteilt werden. Die Schuluniformen motivieren benachteiligte Kinder zum Lernen und geben ihnen ein anderes Selbstbewusstsein, da sie nun wie andere Kinder die obligatorische Schulkleidung tragen können.

![Waisenkinder erhalten die begehrte Schuluniform](http://info.hannasteffens.de/weblog-images/SuedafrikaLimpopoProvinzWaisenkindertage2011_015b.jpg)

_Waisenkinder in Ha Mutsha (Tshakhuma Parish) erhalten die begehrte Schuluniform._

Insgesamt konnten im Jahr 2011 durch mehrere grosse Spenden 287 Schuluniformen in Südafrika und Swasiland an bedürftige Kinder verteilt werden. Wir hoffen, dass wir diese Zahl für 2012 vergrössern können, denn viele Kinder sind noch leer ausgegangen. Eine Schuluniform kostet je nach Grösse ca. 40,– €. Wir sind für Spenden hierfür sehr dankbar.

Aidshilfe Förderkreis Heiligenrode
Kto 170 7210 700
Volksbank Stuhr, BLZ 291 676 24